Die 10 schönsten Strände Mallorcas

550 km lang ist die Küstenlinie Mallorcas und unzählige Strände und Badebuchten laden zu einem erfrischenden Bad im türkisblauen Meer ein. Die Redaktion von mallorca.com hat sich auf der Lieblingsinsel der Deutschen umgeschaut und die 10 schönsten Strände der Baleareninsel für Sie ausfindig gemacht. Manche liegen versteckt in kleinen Felsbuchten, andere ziehen sich kilometerlang am Meer entlang.

Strand de Muro MallorcaPlatja de Muro – einzigartige Lage
Fünfeinhalb Kilometer feinster Sand und ein türkisblau leuchtendes Meer machen die Platja de Muro an der Nordküste Mallorcas zu einem der schönsten Strände auf der Baleareninsel. Der Strand erstreckt sich direkt vor dem Naturschutzgebiet S’Albufera in der Bucht von Alcúdia. Die Dünenlandschaft im Hinterland wird von Pinienhainen begrenzt und Sonnenschirme und Liegen werden vor Ort vermietet. Für Unterhaltung sorgt das Wasser- und Funsportangebot. Am Strand sind Beachvolleyballnetze gespannt und auf dem Wasser tummeln sich Windsurfer und Bananenboote. Live-Musik zum Essen bietet das „Chill-out-Restaurant La Playa“ und die erhöht liegenden Strandbars überzeugen mit einer grandiosen Aussicht auf das Meer.

Cala Torta – Baden im Naturschutzgebiet
Eingebettet in eine bergige Landschaft mit Pinienwäldern liegt die Badebucht Cala Torta im Nordosten Mallorcas. Der breite Sandstrand in der Nähe von Cala Ratjada zieht sich auf einer Länge von 130 m an der Küste entlang. Der Weg zur Cala Torta führt auf einer holperigen Straße durch ein Naturschutzgebiet. Verpflegung müssen Sie nicht mitnehmen, denn ein Chiringuito versorgt Sie mit Snacks und Getränken. Einen Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih gibt es nicht. Das türkisfarbene Wasser ist kristallklar. Allerdings sollten Sie nicht zu weit hinausschwimmen, da starke Strömungen zu einer Gefahr werden können.

Cala Sa Nau – Geheimtipp an der Ostküste
Eingerahmt von hellgrünen Pinienwäldern und zerklüfteten Felsklippen mit Höhlen liegt die kleine Bucht Cala Sa Nau an der Ostküste Mallorcas. Kaum ein Tourist verirrt sich in die malerische Bucht mit dem knapp 40 m langen Sandstrand. Das mediterrane Ambiente ist einzigartig, selbst, wenn kein Blick auf das offene Meer möglich ist. Die Cala Sa Nau erreichen Sie mit dem Auto über unbefestigte Wege, an denen die Parkmöglichkeiten stark eingeschränkt sind. Vor Ort gibt es eine kleine Strandbar und mittlerweile werden Sonnenschirme und Liegestühle vermietet.

Platja Es Trenc – familienfreundlicher Sandstrand
Im äußersten Süden Mallorcas erstreckt sich mit der Platja Es Trenc ein sieben Kilometer langer Sandstrand, der von vielen Inselbesuchern als der schönste der Baleareninsel bezeichnet wird. Vergleiche mit der Karibik sind durchaus angebracht, selbst wenn keine Kokospalmen die Uferbereiche säumen. Es Trenc liegt mitten in einem Naturschutzgebiet und wird im Hinterland von einer weitläufigen Dünenlandschaft begrenzt. An einigen Abschnitten werden Strohschirme und Liegen vermietet und bei Ses Covetes gibt es eine Handvoll Strandbars. Der feinsandige Strand fällt flach ins Meer ab und ist besonders familienfreundlich. Für Anhänger des textilfreien Badevergnügens gibt es einen FKK-Bereich.

Strand Agulla MallorcaCala Agulla – paradiesische Bucht
Die Cala Agulla liegt an der Nordostküste Mallorcas im Gemeindegebiet von Capdepera. Die paradiesische Bucht besteht aus hellem Sandstrand und hat einige felsige Abschnitte zu bieten. Eingerahmt wird das Badeparadies von bewaldeten Hügeln. Durch die Lage in einem Naturschutzgebiet fehlt die Bebauung im Hinterland. Im Sommer wird es an der Cala Agulla schnell voll. Schuld daran trägt unter anderem die gute Erreichbarkeit mit dem Auto. Die Bucht ist an der Straße von Capdepera nach Cala Ratjada ausgeschildert und ein großer Parkplatz liegt in unmittelbarer Strandnähe. Vor Ort können Sie Surfboards, Tretboote und Wasserski ausleihen.

Cala Figuera – raue Schönheit
Im hohen Norden Mallorcas liegt mit der Cala Figuera eine raue Schönheit auf der Halbinsel Cap Formentor. Die kleine Bucht wird von schroffen Felsen eingerahmt und es gibt keinen Sand. Der Strand besteht aus einem Gemisch aus feinen und groben Kieseln. An den Felswänden lädt eine bunt schillernde Unterwasserwelt zum Schnorcheln ein. Wer zum Tauchen in die Cala Figuera kommt, sollte mit dem Boot anreisen, denn der Weg hinab zum Steinstrand führt durch schroffe Klippen und spitze Felsen. Eine herrliche Aussicht auf die felsige Nordküste Mallorcas haben Sie von den umliegenden Klippen. Im Sommer kann es an der Cala Figuera voll werden, doch in der Nebensaison finden Sie immer ein freies Plätzchen auf den umliegenden Felsplateaus.

Cala Varques – ruhiges Strandparadies
Zwischen Porto Cristo und Cales de Mallorca liegt an der Ostküste der Baleareninsel die Cala Varques. Mit einer Länge von 90 Metern zählt die Bucht nicht zu den größten der Insel, doch die malerische Umgebung macht den Strand zu einem der schönsten Mallorcas. Wie ein antikes Amphitheater schließt das dunkle Felsgestein die Bucht ein. Hinter dem 50 m breiten, weißen Sandstrand schließen sich ein Pinienwald und eine Grotte an. In einer Nebenbucht wird FKK praktiziert und toleriert und hin und wieder können Sie in den Klippen Freikletterer beobachten.

Strand Sa Calobra MallorcaSa Calobra – zwischen schroffen Klippen
Eingerahmt von steil aufragenden Felsklippen liegt die kleine Bucht Sa Calobra an der Tramuntana-Küste Mallorcas. Besonders eindrucksvoll ist der Anblick von der Wasserseite aus. Sa Calobra ist eine Bruchspalte zwischen zwei Felswänden, durch die im Winter der Bach Torrent de Pareis in das Mittelmeer fließt. Eine Laune der Natur ist der 30 m lange Sand-/ Kiesstrand, der nach der beschwerlichen Anreise zum Baden und Schnorcheln einlädt. Die Anfahrt mit dem Auto erfolgt über eine spektakuläre Serpentinenstraße, die einen Höhenunterschied von rund 800 m überwindet. Durch einen Felstunnel gelangen Sie schließlich zu Fuß in die Bucht.

Cala Llombards – weißer Sand und Pinien
An der Mündung des Wildbaches Son Amer in das Mittelmeer liegt die Cala Llombards an der Südostküste Mallorcas. Die Playa ist ca. 150 m lang und bis zu 50 m breit. Weiß wie Schnee funkelt der Sand im hellen Sonnenlicht. Der Sand reicht bis in einen schattigen Pinienhain hinein, der die Badebucht im Hinterland begrenzt. Aus den Lautsprechern der Strandbar dringen beschwingte Rhythmen und unter Schatten spendenden Sonnenschirmen lassen sich Einheimische und Touristen einen Longdrink oder ein kühles Bier schmecken. In der Hauptsaison werden vor Ort Liegen und Sonnenschirme vermietet.

Cala Pi – die romantische Sandbucht
Vom Massentourismus weitestgehend verschont geblieben ist die romantische Sandbucht Cala Pi an der mallorquinischen Südwestküste. Der 150 m lange Sandstrand erstreckt sich am Ende eines fjordartigen Meeresarmes. Bewachsene Felsen rahmen die Bucht ein und das Wasser leuchtet smaragdgrün und türkisblau im Sonnenschein. Liegestühle und Sonnenschirme werden in der Hochsaison vermietet, Gastronomie gibt es nicht. Kleine Restaurants und Cafés finden Sie nur im gleichnamigen Ort, den Sie über eine steile Treppe erreichen. Die geschützte Lage von Cala Pi zieht viele Freizeitkapitäne an, deren weiße Yachten an warmen Sommertagen auf dem Wasser schaukeln.